Autonomes Fahren und die Bedeutung des richtigen Lichts

Innenstadt, eine viel befahrene Straße. Ein Fußgänger möchte die Straße überqueren, sucht den Blickkontakt zum Fahrer. Doch hinter dem Steuer: niemand. Die Insassen sitzen gemütlich im hinteren Bereich. Trotzdem funktioniert die Kommunikation. Das vollautomatisierte Fahrzeug erkennt den Fußgänger, bremst selbstständig ab und projiziert einen virtuellen Zebrastreifen auf den Asphalt. Der Mensch überquert die so beleuchtete Straße sicher, die Maschine setzt ihre Fahrt kurz darauf fort.


Noch ist autonomes Fahren Zukunftsmusik, doch die Instrumente hierfür konzipiert die ZKW Gruppe bereits. Visionäre Entwickler stellen sich den zukünftigen Herausforderungen an Scheinwerferhersteller schon heute.

Denn auch selbstständige Fahrzeuge benötigen das richtige Licht. Die zentralen Themen: Sichtbarkeit für andere Verkehrsteilnehmer und die Kommunikation mit der Umgebung, insbesondere mit Fußgängern.

Licht als Sprache zwischen Maschine und Mensch

Ein virtueller Zebrastreifen ist dabei nur eine von vielen möglichen Anwendungen. Auch das Anzeigen eines Abbiegevorhabens durch auf die Straße projizierte Licht-Pfeile sind denkbar. Ähnliche Lösungen warnen vor sich öffnenden Türen, scharfen Bremsvorgängen oder Rückwärtsfahrten. So können digitale Fahrzeuge mit analogen Fußgängern kommunizieren.

Um ihren eigenen Weg zu finden, werden „Roboterautos“ zwar keine ausgeleuchteten Straßen mehr benötigen. Trotzdem muss Licht ins Dunkel. Denn andere Verkehrsteilnehmer brauchen sehr wohl die richtige Beleuchtung des autonom fahrenden Autos. So werden Scheinwerfer die Umgebung des Fahrzeugs erhellen und dabei auf unterschiedliche Witterungs- und Lichtbedingungen reagieren können.

Die richtige Beleuchtung, damit der Mensch die Maschine sieht und versteht – und der Straßenverkehr der Zukunft unfallfrei wird.

Die Rolle des Lichts wird bei autonom fahrenden Fahrzeugen eine grundsätzlich andere sein, als heute: Es ist nicht mehr wichtig, die Fahrbahn gut auszuleuchten, um die Sicht zu verbessern. Das Licht wird viel mehr die Kommunikation mit nicht autonom fahrenden Verkehrsteilnehmern übernehmen.“

ZKW Group

So schlau ist ZKW-Licht schon heute

Bei Nacht werden Fußgänger vier Mal so oft angefahren wie tagsüber.

Gezieltes Anleuchten mit Marking Light von ZKW wirkt dem entgegen. Und so funktioniert’s: Ein Nachtsichtsystem erfasst alle bewegten Objekte im Blickfeld, auch wenn diese noch nicht von den Scheinwerfern beleuchtet werden: Fußgänger, Rehe, Etcetera. Ausgeklügelte Bildverarbeitung ermittelt hieraus mögliche Gefahrenpotentiale. Daraufhin werden schwenkbare Projektionslinsen gezielt ausgerichtet und moderne LED-Linsen erzeugen einen scharf begrenzten Lichtstreifen, um das Objekt individuell zu markieren. So wird der Blick des Fahrers frühzeitig auf die sonst im Dunkeln bleibende Gefahr gelenkt. Wertvolle zusätzliche Reaktionszeit, um eine Kollision vermeiden zu können.


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