Coronavirus: ZKW ergreift Vorsichtsmaßnahmen

Eingeschränkte Reisetätigkeit und Home Office sollen Ansteckungsrisiko minimieren

Als einer der größten Arbeitgeber der Region hat der Wieselburger Lichtsysteme-Spezialist nun ein Maßnahmenpaket umgesetzt, das die Belegschaft vor dem Coronavirus schützen soll. So sind ZKW-Mitarbeitern ab 12. März bis auf weiteres alle außereuropäischen Dienstreisen und solche in Krisenregionen untersagt. In Europa sollen Dienstreisen und Kundenbesuche auf ein Minimum beschränkt werden. Darüber hinaus wird mit den Beschäftigten in Wieselburg und Wiener Neustadt „Home Office“ vereinbart – sofern technisch, inhaltlich und persönlich machbar. Das ZKW Betriebsrestaurant in Wieselburg wird ab sofort geschlossen. „Als einer der größten Arbeitgeber der Region sind wir uns unserer sozialen und gesellschaftlichen Verantwortung bewusst. Obwohl bei ZKW keine Verdachtsfälle vorliegen, ergreifen wir nun proaktiv Maßnahmen, um das Ansteckungsrisiko mit Covid-19 zu minimieren“, erklärt Oliver Schubert, CEO der ZKW Group.

Weltweite Task Force
Für seine internationalen Standorte hat ZKW eine zentrale Koordinationsstelle eingerichtet, die in engem Kontakt mit lokalen Gesundheitsbehörden, Fachfirmen und Arbeitsmedizinern steht. „In Abstimmung mit allen Werken weltweit besprechen wir in unseren Taskforces täglich die Lage, tauschen Lösungsansätze aus und definieren erforderliche Maßnahmen“, so Schubert. So sind die Führungskräfte aufgefordert, einen Notbesetzungsplan für ihren Verantwortungsbereich zu erstellen. Eventuelle Verdachtsfälle sowie Auffälligkeiten sind der lokalen Task Force umgehend zu melden. „Als internationaler Konzern möchten wir alles in unserer Macht stehende tun, um die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen“, meint Schubert.

Produktion und Lieferkette gesichert
Die Produktion bei ZKW läuft nach wie vor planmäßig. Auch die Versorgung mit Zulieferteilen ist gewährleistet. „Aktuell kommen wir den Lieferverpflichtungen gegenüber unseren Kunden termingerecht nach. Negative wirtschaftliche Auswirkungen der Corona-Krise sind zu erwarten. Ein Schaden wird vor allem dann entstehen, wenn weltweit weniger Autos abgesetzt werden“, erklärt Schubert. Die Lieferkette in Krisenregionen verfolgt ZKW aufmerksam, um sicherzustellen, dass es nicht zu Versorgungsengpässen kommt. „Problematisch könnte sich die Lage in Italien kurz- bis mittelfristig auswirken, da uns wichtige Lieferanten von Italien aus beliefern.“, stellt Schubert fest.

Tägliches Monitoring
„Wir nehmen die Situation sehr ernst und beobachten täglich die aktuellen Veränderungen, um zeitnah bestmöglich reagieren zu können. Panik und Angst sind immer ein schlechter Begleiter. Wir versuchen daher, stets einen kühlen Kopf zu bewahren.“, so CEO Oliver Schubert.

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Mag. (FH) Sandra Simeonidis-Huber, M.E.S.

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