ZKW erweitert Logistikzentrum in Wieselburg

Die bisherigen Lagerflächen am Stammsitz der ZKW Group sind an ihrer Kapazitätsgrenze angelangt. Der Lichtsysteme-Hersteller errichtet daher ein neues Logistikgebäude zur Produktionsversorgung, das 62.000 Behälterstellplätze bieten wird. Zukünftig wird das Material über ein drei Kilometer langes Fördersystem vollautomatisch durch das Werk in die Fertigung transportiert. Gebaut wird die neue Halle auf einem Teil der bisherigen Parkfläche in der Scheibbser Straße. Dementsprechend werden neue Parkplätze in der Rottenhauser Straße geschaffen. Baubeginn ist im April 2020, in Betrieb gehen soll das neue Logistiksystem im Sommer 2021. Durch den Neubau des Logistikzentrums investiert ZKW zusätzliche 17 Millionen Euro in den Standort Wieselburg. Der Ausbau soll die Wettbewerbsfähigkeit stärken und Platz für weitere Wertschöpfung schaffen. „Gerade in dieser angespannten wirtschaftlichen Situation der Automobilindustrie ist es wichtig, zum richtigen Zeitpunkt zu investieren“, so Oliver Schubert, CEO der ZKW Group.

Hochkomplexe Logistik
Rund drei Millionen Hauptscheinwerfer fertigt ZKW im Wieselburger Stammwerk pro Jahr. Dabei müssen nicht nur die unterschiedlichen Komponenten für die Fertigung bedarfsgerecht bereitgestellt, sondern auch zahlreiche Ersatzteile gefertigt werden. Im Vergleich zu den anderen Standorten des weltweit agierenden Konzerns ist die Komplexität am Standort Wieselburg am höchsten.

Platz schaffen für zusätzliche Wertschöpfung
Die zunehmende Vielfalt an Teilen und die damit einhergehenden aufwendigen Logistikprozesse machen nun eine Erweiterung notwendig. Eine Herausforderung dabei ist der begrenzte Platz zwischen der Erlauf und den Bahngleisen. Mit der teilweisen Nutzung der Parkfläche konnte dieses Problem gelöst werden.

Wettbewerbsfähigkeit am Standort Wieselburg stärken
Mit dem neuen, hochmodernen Logistikkonzept wird die gesamte Materialversorgung effizient am Standort Wieselburg gebündelt und optimiert. Fokus dabei ist auch das zukünftige Produktportfolio. So soll die Logistik auf neue Geschäftsfelder wie Sensorik und Systeme für das autonome Fahren vorbereitet werden. „Diese Investition ermöglicht uns, die Kapazität des Standorts Wieselburg bestmöglich zu nutzen und somit die Wettbewerbsfähigkeit unseres Stammwerks zu stärken“, erklärt Schubert.

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Mag. (FH) Sandra Simeonidis-Huber, M.E.S.

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